LAN-COM-East Datennetze & Rechnerkommunikation GmbH 20.May.2012
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Datenschutz und Datensicherheit bei Richtfunkstrecken

Der beste Schutz besteht darin, dass die übertragenen Signale - hier: die abgestrahlte hochfrequente Energie oder das Laserlicht - nicht durch "Hacker" oder andere unbefugte Personen empfangen oder gestört werden können. Erst wenn der unbefugte Zugang zu den übertragenen Signalen nicht zuverlässig verhindert werden kann - wie beispielsweise bei allen üblichen Kabeln und Verteilern - steht dann die Forderung nach dem Schutz der eigentlichen Informationen, die mit diesen Signalen übertragen werden.

Mit den Richtfunkgeräten neuester Technologie wird nun gerade der unbefugte Empfang der übertragenen Signale verhindert oder zumindest sehr erschwert, so dass - wenn überhaupt - der Empfang nur mit großem Aufwand oder zumindest nicht unbemerkt erfolgen kann.

Hierzu tragen folgende Eigenschaften bei:

  • hochbündelnde, nebenkeulenfreie Richtantennen und geringe Sendeleistung:

    Mikrowellen-Richtfunk,
    38 GHz
    Laser/Infrarot
    Sendeleistung:0,001W0,005 W
    Durchmesser des Sendestrahls:
    (für eine Entfernung von 1000m)
    5 ... 10 m0,5 ... 1m

  • nur innerhalb dieses engen Strahlungs”Kegels" ist überhaupt ein Empfang der Signale und damit eine evtl. Rückgewinnung der übertragenen Informationen möglich - gleiches gilt für eine Störung durch äußere Signale
  • da der Strahl wegen der für eine stabile Übertragung erforderlichen freien optischen Sicht ohnehin meist in einiger Höhe über der Erdoberfläche und den Gebäuden verläuft, müssten also die Empfangsantennen (oder optischen Empfänger bei Laser/Infrarotübertragung) bis in diesen Strahlungskegel gebracht werden, was im allgemeinen mit nicht unbeträchtlichem Bauaufwand verbunden wäre und dann auch kaum unbemerkt erfolgen könnte
  • die Richtfunkstrecken bleiben für den Nutzer - im wörtlichen Sinne - "überschaubar", d.h. er kann sich jederzeit vom Zustand der Übertragungsstrecken überzeugen, was im Gegensatz dazu für die über unbekanntes Gelände in meist ebenfalls unbekannten Trassen und Verteilern verlegten Kabel unmöglich bleibt, zumal die Provider Ihre Trassen und Kabelwege ohnehin meist nicht offenlegen
  • regelmäßiger Austausch von Stationskennungen, die vom Betreiber eingestellt und gewechselt werden können und bei deren Verletzung konfigurierbare Alarme ausgelöst werden (z.B. automatische Alarmmeldung über e-mail)

Die von LAN-COM-East angebotenen Richtfunksysteme besitzen einen Managementprozessor, der keine interne Verbindung zum Hauptkanal aufweist, wodurch auch datenschutzgerechte Fernservicelösungen realisierbar werden. Wie bei beliebigen anderen Übertragungskanälen empfiehlt sich für besonders sensible Informationen die zusätzliche Anwendung von Verschlüsselungsverfahren - am wirkungsvollsten dann für den gesamten Übertragungsweg zwischen Server und Arbeitsstation.

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